Monthly Archives: Oktober 2012

Chromeo – Bonafied’ Lovin (RAC Mix)

Es geht mir hier nicht um Chromeo, sondern um RAC (The Remix Artist Collection). RAC sind sowas wie die Ghostbusters der Musikwelt. If something’s wrong in your… blabla u get it. Das Konzept ist ganz einfach, ich als Plattenfirma hab nen Song von einem, sagen wir semi-bekannten Künstler und will nen Remix davon haben, um ihn z.B. umsonst zum Download anzubieten (Werbung) oder damit endliche eine verkaufbare EP voll zu bekommen. Ratet mal “who they gonna call”! (Sie rufen ungefähr die halbe Musikwelt an, aber eben auch RAC). Da man sich mit der Zeit etablieren konnte und ich schon ein paar ganz nette Mixes von RAC gehört habe, will ich euch das natürlich nicht mehr vorbehalten und nahe legen, den Playbutton zu drücken, sollte hinter einem Titel ein (RAC mix) stehen.  Auf ihrem Soundcloudchannel gibt’s die meisten Mixe für umme zum Download, also wirklich kein Grund zu haten. (Hollywood ist meines Wissens nach, die einzige komplett selbst produzierte Single von RAC)

Left Boy – Guns Bitches And Weed (Free Download)

Left Boy ist ein Österreicher, rappt aber auf Englisch. Ich weiß, so sollte man keinen Text anfangen, aber was soll ich machen, ist halt so… Die Stimme ist gewöhnungsbedürftig und die Beats simple Samples mit Synthie-Make-Up. Also alles scheiße und wert verbannt zu werden! Genau deswegen schreib ich auch drüber, mir geht das ganze positive Gebabbel über sooo tolle Künstler auf den Sack. Es wird Zeit für schlechte Musik! Also holt euch auf keinen Fall das Mixtape, das hier umsonst zum Download gibt, denn der Sound ist zwar ok, aber leider halt mal was anderes! Fuchst euch nicht rein sonst werdet ihr euren Spaß haben. Ach ja und gönnt den Ösis nichts denn… Okay?!? Ach und wer sich nicht random Sachen downloaden will, nur weil einem so ein Wichtigtuer von Blogger das vorschlägt, kann hier unten das ganze Tape probe hören! Tschüss!

Carousel – Let’s Go Home

Arrr das ist wieder so ne Melodie die… ahhhh mein Kopf BAAAAAAAAM. Ungefähr so hab ich mich gefühlt, als ich Carousel vor etwa nem halben Jahr das erste Mal gehört hab. Ich bin nie ein Fan gewesen und werd wahrscheinlich auch nie einer werden. Ich weiß noch nicht mal, ob ich mir die Jungs ansehen würde, wenn sie auf ein 0,5er PILS vorbeikommen würden. Es ist so richtiger Indie-Happy-Pop, und auch wenn es jetzt nicht 100% meins ist (aber halt schon ein bissel), das was sie machen, machen sie gut und solide und so was sollte man ja auch respektieren, oder? Heute hab ich Let’s Go Home gefunden und dachte mir – na komm, biste mal nicht so, immerhin haste Where Have You Gone auch ein paarmal angehört. Die Jungs kommen Brooklyn N.Y. und bezeichnen ihre Musik als Elektro-Pop, urteilt selbst…

Brother Ali – Uncle Sam Goddamn/Take Me Home

Es heißt ja immer, dass einem bei Verlust eines Sinnes Superkräfte verliehen werden (zumindest was die anderen Sinne betrifft). Will heißen: Wenn ich blind bin, kann ich z.B. besser hören etc. pp. ihr wisst, worauf ich hinaus will. Gestern hat mir ein Kollege Brother Ali gezeigt und um der Geschichte jetzt nen Sinn zu geben – er ist blind und rappt wie ein junger Gott. Jason (mittlerweile Ali) Newman – wie Brother Ali mit bürgerlichem Namen heißt – ist mit einer Krankheit geboren, die sich Albinismus nett. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass er keine Farbpigmente in seiner Haut hat und in seinem Fall sogar deswegen erblindet ist. Jetzt könnt ihr natürlich alle sagen: Das ist ja auch unfair, schließlich kann er nicht sehen und ist Albino, ist doch klar das Er dann besser rappen kann als ich. Genau, ziemlich unfair diese Welt, schön das es trotzdem noch Leute gibt, die einen Scheiß auf ihr Schwächen geben und einfach das machen, worauf sie Lust haben. Respekt Brother Ali. Und wer denkt ich poste den nur, weil er doch so arm ist und so, nana, er ist einfach ein wirklich guter Rapper und alles andere als arm dran!!

Via Henrik

Chris Malinchak und dieses House Ding

Mit House ist es immer so ne Sache. Versaut wurde der Begriff bei mir in der Jugend. Seit dem befindet er sich im Langzeitgedächtnis in der gleichen Schublade wie die mittlerweile verhassten Clubs dieser Zeit. Wie oft hat man zu unzähligen Versionen von “You Got The Love” seine krächzende Stimme erhoben? Wie oft dachte man bei “We Are Your Friends”, dass die ganze Welt dein Freund ist? Pfff sicherlich alles viel zu oft!

Zu dieser Zeit war House der Überbegriff für Elektro, wenn einen jemand fragte: “Was kommt da für Musik”, war die Antwort meist “Naja, so House und so…” (Brilliant!!!).  Dabei war das alles gar nicht wirklich House, denn Chicago oder New York House (da wo er herkommt) klingt eigentlich ganz anders. House hat mit den Jahren immer ein wenig vom momentanen Trend mit in sich aufgenommen und so seine klare Definition auf die Dauer erschwert. Mittlerweile finden z.B. immer mehr Minimal Elemente ihren Einfluss in das Genre. So eine Aussage wird wohl jeden Minimalenthusiasten in den Wahnsinn treiben – denn schließlich ist es weit davon entfernt – trotzdem lässt sich ein aufeinander Zukommen nicht komplett widerlegen. Chris Malinchak macht meiner Meinung nach soliden modernen House. Er hat von den vielen Ursprüngen jeweils ein wenig genommen, nen Schuss “Trend” dazugegeben und damit genau diesen “Feel Good” Sound getroffen, den diese Musik eigentlich rüberbringen will (Vorsicht, es ist kein straiter House!!!). Bin mir ziemlich sicher, das keiner was gegen so Musik hat, wenn er mit Daiquiri am Strand liegt und die Abendsonne genießt…

Wer mehr über die Elektrogeschichte lernen will, dem kann ich nur Ishkur’s Guide to Electronic Music empfehlen. Sieht erstmal billig aus, ist aber eine wirklich super Zusammenfassung! Für alle anderen gibt’s hier erstmal ein wenig “feel good music”.

Jay-Z feat Adele (Urban Noize Remix) – THRT (Free Download)

Ähm ok, muss man dazu irgendwas sagen? Beide absolute Ausnahmetalente und dann alles noch umsonst? Find ich hart korrekt!! Klar ist ein Remix und die skyfall-Parts sind ein wenig lieblos rein geschnitten, der Beat nicht der Überburner, aber Hova rappt drauf (!!!) also alles halt doch irgendwie gut…

Josh H – What’s House (Free Download)

So mal wieder was Älteres für die Elektroecke. Geht so in die Richtung aufwendiger Minimal (hehe SHITSTORM). Gute Hintergrundmusik für egal was man macht. Fördert die Effektivität beim Bügeln. Wer mehr als 3 Hemden hat, hier gibt’s eine EP als Freedownload. Have ganz viel fun!

Danke ex-und-hop

Willy Moon – Yeah Yeah

Uhhh Weee, war das Erste, was mir in den Kopf kam, als ich Willy Moon’s Yeah Yeah entdeckt habe. Manch einer wird mich verstehen…
In England ist der Whitey mit der Tolle schon ganz groß, in Deutschland tut er sich noch schwer. Kommen tut der mit bürgerlichem Namen heißende William Sinclair (*1989) aus Neuseeland, wohnhaft ist er in London. Selbst bezeichnet er sich als Musiker, Singer und Produzent was so viel heißt wie: Keiner spukt mir in die Suppe, ich mach den Scheiß alleine! Das Stück hat was rockig/Blusiges und rockt und swingt demnach auch ganz schön ab. Es gibt ein Video dazu – falls ihr in mal zu Gesicht bekommen wollt – doch das hat der gute Willy für ALLE anderen Webseiten sperren lassen. Ähm, Danke Willy!
Zuschlag: Haha jetzt musste ich erst lachen und dann kam dieser “Oh” Gesichtsausdruck. Kanye Sample das es in sich hat, richtig richtig fett!!! Take that:

Kendrick Lamar – Good Kid, M.a.a.d city (Album Review)

Als ich Kendrick Lamars erstes Album Section.80 letztes Jahr zum ersten Mal gehört hab, war ich stark beeindruckt. Hatte bis dato noch nie was von dem Jungen gehört und es mir aufgrund von vielen guten Rezessionen mal reingezogen. Der Rap war stark und die Beats erfrischend anders. Kurz darauf kam Watch The Throne raus und Kendrick geriet bei mir in Vergessenheit. Das hielt auch an bis ich Anfang dieses Jahres mitbekam, dass sich niemand anders als Dr.Dre persönlich um das nächste Album des Newcomers kümmern sollte. Fääääääääääätt - dachte ich mir und Section.80 lief wieder rauf und runter. Nun ist sein erstes Major Label Album Good Kid M.a.a.d City raus und mein erster Eindruck nach 6-mal hören: Kann was! Zugegeben es geht stark in Richtung Section.80, aber das ist erst mal nicht weiter schlimm, immerhin war es ja auch ein super Album und meiner Meinung nach, muss sich eine Band oder ein Künstler nicht bei jedem Album neu erfinden, vor allem wenn es um Hip-Hop geht. Trotzdem – Vorsicht Shitstorm - an sein erstes Album kommt es nicht dran… Das soll jetzt auf gar keinen Fall heißen, dass Good Kid M.a.a.d City schlecht ist, ganz im Gegenteil, es läuft bei mir in Dauerschleife und ich genieße es guten, grundsoliden Hip-Hop hören zu können. Doch wenn Dre den nächsten Eminem, Fifty oder Game ankündigt, dann erwartet man halt ein episches Album und bei aller Liebe, das ist es nun mal nicht geworden. Vielleicht ist das in der heutigen Zeit auch gar nicht mehr möglich, was weiß ich, ist ja auch gar nicht so wichtig, denn der Junge ist auch so wirklich stark und verdient die Aufmerksamkeit, die er durch seinen”Lehrmeister” bekommt. Hört, ach was, kauft euch Good Kid M.a.a.d City wenn ihr Mal wieder ein wenig guten Hip-Hop auf eurer Musikschleuder braucht. Sicherlich nicht so vielseitig und massentauglich wie Macklemore, dafür aber viel zielgerichteter und in seiner HipHop-Genre-Ecke wohl das beste, was derzeit auf dem Markt ist.

Noah Vinson – I Love You

Okey, okey, aufpassen: Beat hat was von Frank Ocean, Hook was von Pharrell und Rap ist auch ok!! Macht das den Track zur Übernummer? Nein. Kann man ihn sich anhören? Pff natürlich, sonst wär er nicht hier! Noah Vinson hab ich noch nie gehört und wenn man sich seine anderen Sachen anschaut, ist das auch nachvollziehbar. Aber das hier hat er gut gemacht, also mögen wir ihn mal, bevor es der Rest macht… Auf zur Hipster-Beutel-Druck-Maschine!