Monthly Archives: November 2012

Angel Haze – Hell Could Freeze/ Gimme That

Nein, hat gar nichts mit Drogen zu tun, weder mit Angel Dust noch mit Haze, sondern nur mit Musik. Also Liebe Kripo, kusch kusch hier geht’s um die wichtigen Dinge des Lebens. Also, das erste Mal wurde ich auf Angel Haze aufmerksam durch ein Demo-Tape, auf dem sie auf sehr bekannte Beats rappte (find es leider nicht mehr). Sie konnte gut rappen, aber mir war das irgendwie zu einfach und verständlicher Weise zu “kenn ich schon”. Was macht man da? Genau man drückt auf “merk ich mir” und wartet bis ein guter Produzent die Finger mit ins Spiel bekommt. Gedacht, geschehen. Rudimental hat sich ihrer angenommen und was Ordentliches fabriziert, aber hört selbst. Ok, hab gerade gesehen das es schon seit Juli ein Album von ihr gibt… (Fail on me!):

RomeoFoxtrott – Memories

Was für die Wankelmut/Klangkarussell Ecke. Richtig guter Track für den Sommer, also rausgehen T-Shirt an und im warmen Sommerregen tanzen und auf den Winter scheißen. RomeoFoxtrott kommt, wie die meisten Elektrohyper, aus Berlin und besteht aus den beiden DJ’s Felix Tollkühn und DJ Freako. Früher produzierte man HipHop, heute ist es zum Glück elektronischer geworden. Gudes Ding, also lass mal Tanzen gehen!

via Armand

Aus Alt Mach Neu Nr.1: Childish Gambino – Break

Hab mir da mal was überlegt, da ich gestern beim iPod hören auf ein paar Schätze gestoßen bin, die über die Jahre in Vergessenheit geraten sind, darauf erstmal ein Piraten-Aaaarrrrr. Es gibt gute Songs, die jeder kennt, aber es gibt auch gute Versionen von guten Songs die nur wenige kennen, comprende? Also gibt’s ab heute jeden Mittwoch (ich weiß es ist Donnerstag, aber in Zukunft ist es Mittwoch!) “Aus Alt Mach Neu” wo es gute Cover, von bereits guten Songs gibt. Angefangen wird mit Childish Gambino und seiner Neuinterpretation von “All Of The Lights” von Kanye und Company. Obbe das Cover, unne das Original. Habe Spaß!

All Of The Lights (Feat. Rihanna & Kid CuDi) BMF von BlakMusicFirst

Edgar Wasser – EP-Live-Snippet [2012]

Wenn ich die Amigrößen erwähne, muss ich auch deutschen Nachwuchsrappern ein Post zollen. Herrn Edgar Wasser steht da an ziemlich hoher Stelle und zwar so hoch, dass man ihn schon fast nicht mehr Nachwuchs nennen darf. Kein Pop, sondern Wortwitz und an Battlerap erinnernde Punchlines machen seine Tracks hörenswert. Ich mag zwar seine Stimme nicht so wirklich, kann aber aufgrund der guten Reime drüber wegsehen. Die EP gibt’s seit heute zukaufen. Wenn’s euch also gefällt, ihr ihn noch nicht kennt und was neues Deutsches braucht, rein in den Warenkorb.

 

50 Cent – My Life feat. Eminem & Adam Levine

Heute gibt’s was auf die Mainstreambacken. Warum? Weil das Line Up was kann und der Song auch gar nicht so schlecht ist. 50 bringt ein neues Album raus und das hier ist die erste Single mit seinem Mentor Eminem und dem nur in höhen fähig singendem Adam Levine (Maroon 5). Nach seinem unglaublichen Vitamin Water deal, sollte es 50 eigentlich nicht mehr nötig haben, wegen Geld Musik zu machen, macht er aber trotzdem, denn wer einmal am hustlen war, so scheint es, kann es wohl nie mehr lassen. Sollte das Video nicht mehr gehen, hat es Interscope oder die GEMA mal wieder gesperrt.

Wyn Davies – Money and Women

Da kam ein Frankfurter Vögelchen und zwitscherte mir was von wegen Geld und Frauen und Rolf Eden und Heike Makatsch und so. Warum? Weil Wyn Davies kein berühmter walisischer Fußballspielern, sondern ein geborener Frankfurter ist. Mutter Waliserin, Vater Tscheche und aufgewachsen in San Francisco, bringt er genug Multikulti mit um ordentliche Musik zu machen. Nicht das so was Pflicht ist, aber die Ergebnisse sprechen doch meist für sich. Wie er es geschafft hat Makatsch und Eden in sein Video zu bekommen weiß ich nicht, aber könnte daran liegen, dass der Track ziemlich stark und hier für umme zu haben ist. Go Deutschland!

via Müller

 

A.N.D.Y. feat. Nyemiah Supreme – Pump It Up

Wie Pilze aus dem Boden. Überball kann man sie mittlerweile finden, ob Weiß, ob Schwarz, ob Blond oder Brünett. Nicki Minaj Dubels überschwemmen die Weltmusik und das Schöne daran: Sie hören sich fast alle gleich an! Da ist es doch lobenswert, wenn sich das belgische DJ-Gespann A.N.D.Y. solch ein Doubel an die Brust nimmt, einen fetzigen 90er Beat zur Verfügung stellt und sie einfach weiter machen lässt. Teilweise funktioniert es gut, teilweise geht es in Richtung Fremdschämen, eben genau wie bei Mrs. Minaj. Wer auf so was steht, bekommt mit Nyemiah Supreme und ihrem Youtube-Channel genug Videos um sie für ein Original zu halten. Will jetzt nicht nur haten, denn so schlecht ist sie gar nicht, nur mit dem Außergewöhnlichen kann sie noch nicht ganz punkten.

A.Dd+ – Suitcases

Schon wieder so ein Track, bei dem man jetzt nicht sofort weiß, ob die Band A.Dd+ oder Suitcase heißt. Nach stundenlanger, nervenaufreibender, vor-Wut-Sachen-durch-die-Gegend-schmeißender Suche, konnte ich den Tiefen des Internets die Info entlocken, dass sich das Duo, bestehend aus Paris Pershun (a.k.a. Arrias Walls) und Slim Gravy (Dionte Rembert), A.Dd+ nennt und aus Dallas kommt. Richtig, Texas Dallas, also der Ami-Stadt, aus der man am wenigsten so viel Gangsta HipHop erwarten würde. Ich gebe zu, dass die Beiden jetzt nicht das Rad neu erfinden, aber wer auf “deepen” HipHop steht kann vielleicht was mit anfangen. Hier unten ist da erste Mixtape im Stream. Suitcases ist die erste Single aus ihrem zweiten Tape, das Anfang Dezember erscheinen soll.

Hot Chip – Don’t Deny Your Heart

Hot Chip hat ne neue Singel und ein wirklich cooles Video rausgehauen. Warum ihr hier nur einen öden Soundcloudbalken bekommt? Na, weil die gute GEMA das Video für Deutschland gesperrt hat, idk (Ist doch klar). Warum aber? Den Song kann man ja trotzdem hören, das sollten die Bürokratenköppe der Gema doch mittlerweile mitbekommen haben, oder? Ist es also allein wegen dem aufwendigen Video, das sich übrigens komplett in einem Fußballsimulator à la FIFA 2001 abspielt (incl. neo-futuristischer Tanzeinlagen)? Ich weiß es nicht, Fakt ist: Bringen tut es eigentlich niemanden was, denn warum sollte man ein Video produzieren, wenn es keiner sehen soll? Wenn ihr die Möglichkeit habt euren Ländercode zu umgehen (z.B. Stealthy für Firefox) ist hier der Videolink.

Juliyaa – Stars and Dragons (Download EP)

Wieder was für umsonst, was Qualität hat und irgendwie sympathisch ist.  Juliyaa heißt die aus London kommende R’n'B Sängerin die ihre erste EP Stars and Dragons gemeinnützig an die Bevölkerung verschenkt. So Menschen wie Sie, leben davon, dass man ihr Album downloadet. Also wenn ihr was mit Anfangen könnt, tut ihr einen Gefallen und rückt auf den Download- oder Sharebutton! Viel Blues und Jazz aber immer schön uptempo, damit das Ganze auch ins Rollen kommt.

via Soulculture