Monthly Archives: Dezember 2012

Pachanga Boys – Time

Ja ich weiß, diese 15 Minuten Tracks sind nicht immer einfach zu hören, aber wie der Titel schon verrät, manchmal muss man sich halt einfach die “Zeit” nehmen. Bei minimal Tracks gibt es große Differenzen zwischen gut und schlecht, obwohl gefühlt so wenig drin steckt. Dieser Song ist fantastisch, warum kann ich euch nicht wirklich sagen. Er ist einfach in sich stimmig und erzeugt ein Gefühl, mit dem man was anfangen kann. Für manche geht es Richtung Chillen, andere würden gern sofort feiern gehen, was immer ihr davon haltet, behaltet es bei.

Jakob & Phil Fill – Words Become Useless

Was Ruhiges aber sehr Schönes von zwei Deutschen namens Jakob & Phil Fill. 2008 liefen die Beiden sich über den Weg und es funkte sofort. Man hört es. Sehr harmonisch und schön.Was ihr seht, ist eine akustische Studio Session mit ein wenig Support. Ich kann euch nicht viel drüber sagen, außer das Es sich lohnt mal rein zuhören. Ich hab sofort angebissen. Viel Spaß!

Via Heik

Eko Fresh – 700 Bars


Der gute Eko Fresh. Ja man kann ihn hassen, vielleicht tut ihr das auch. Aber man muss ihm Respekt zollen! Warum? Nun der mit bürgerlichem Namen heißende Ekrem Bora hat einiges geleistet und trotz vieler Rückschläge nie aufgegeben. Beispiele? Nun, die meisten verbinden Eko mit schlechten Deutschrap à la “König von Deutschland”. Was wenige wissen: Eko wurde nicht umsonst von Savas gesignt, auch wenn ihn dieser Jahre später wortwörtlich mit “das Urteil” begrub. Eko wurde jung entdeckt, verkaufte sich super, hielt einige Rekorde und viel dann sehr tief. Zurückgezogen schrieb er dann angeblich als Ghostwriter Songs wie Bushidos “Sonnebankflavour” und griff vielen Deutschrappern unter die Arme. Ihr meint, das ist alles nur gelaber und der Junge kann doch gar nichts? Dann hört euch diese 700 Bars – in dem er kurz mal seine ganze Lebensgeschichte erzählt – an und urteilt nochmal… Respekt Eko, respekt!  

Sizarr – Boarding Time

Es gibt Songs, die sind super, geraten aber zu unrecht in Vergessenheit, da man kurz nach ihrer Entdeckung ein noch besseres Stück findet, welches dann in Dauerschleife gehört werden muss. Das andere Stück wird vergessen und dann per Zufall von einem Freund gespielt, läuft im Radio und/oder in der Random Playlist – die man nur hört, da es ja gaaaaaaaaar keine gute Musik mehr gibt – wiederentdeckt und Zack!, kommt alles wieder und man fragt sich: Warum hab ich diesen Song überhaupt vergessen? Tja ich nen es Reizüberflutung. Fakt ist, bin froh den Pfälzern von Sizarr eine verdiente zweite Chance zu geben, aber hört selbst.

Frank Ocean – Wise Man

Der gute Frank. Auf den meisten Jahres Charts ist sein Album “Channel Orange” ganz oben mit dabei. Und das auch nicht zu unrecht. Der Grund, warum man ihn trotzdem selten im Radio hört, ist eigentlich ganz einfach: Ocean muss man aufmerksam und oft hören damit er sein ganzes Potenzial erreichen kann. Das fällt einem manchmal schwer und wenn man beim Kochen nebenbei Radio hört, ist das mit Sicherheit nicht der Fall. Dieser Track befindet sich nicht auf seinem Album, sondern ist “brandneu” (schreckliches Wort) und für Einsteiger vielleicht nicht das Richtige. Wer aber schon mal mit Frank Ocean was zu tun hatte, wird ihn mögen.

Data – I’m not your Toy (Remix/ La Roux)

So, Feiertage sind vorbei und es hat sich neben einer großen Menge Essen auch eine gut Menge an Musik angestaut. Angefangen wird mit einem echten Party/Dancefloor Kracher. Das Original ist jedem ein Begriff, drum kann man auch mitsingen. Der nach Justice klingende Sound von Data macht den Rest. Absolutes Brett, das bei vollem Dancefloor noch mal einen draufsetzten kann. Hören und auf Silvester freuen!

Sigur Rós – Sæglópur (Kasiorama Remix) (Download)

So kurz vor Weihnachten wird der Ein oder Andere ja ab und zu ein wenig besinnlich. Mit solchen Tracks ist die Esoterik im 2.0 angekommen. Es ist so ein Song, bei dem nach 30/Sekunden nicht mehr zuhört, sondern über seinen eigenen Scheiß nachdenkt und dadurch in die Belanglosigkeit abdriftet. Sigur Ròs ist eine vierköpfige Band aus Island, deren Namensgebung auf dem Vornamen der Schwester einer der Gründungsmitglieder beruht. Seit 1994 kommt daher so Musik aus Island, anscheinend träumt man da schon ziemlich lange…

Foals – My Number

Mal wieder was aus der Indie-Ecke. Foals sind eine Indie/Math-Rock-Band aus Oxford England. Stellt sich die Frage: Was ist Math-Rock? Gute Frage, kannte ich auch nicht, Wikipedia sagt Folgendes:

Math-Rock (abgeleitet von Math, englische Kurzform von „Mathematik“) ist ein im Progressive Rock verwurzelter Musikstil, der sich in den späten 1980er Jahren durch komplexe gitarrenlastige Rhythmen auf der Grundlage der experimentellen Rockmusik entwickelte. Math-Rock zeichnet sich durch komplexe, atypische rhythmische Strukturen, abgehackte Melodien, Riffdominanz unddissonante Akkorde aus.

Okey… wenn das so ist dann lassen wir den Mathematikern mal ihre 30 Jahre alte Nerd-Musik, immerhin ist sie ja gut hörbar!

Kid Cudi – King Wizard

Der gute Cleveland Rapper Kid Cudi will im März 2013 sein nächstes Studio Album Indicud auf den Markt werfen. Die Single King Wizard soll es angeblich nicht mit drauf geschafft haben. Ist aber nicht so schlimm denn gute Features gibt’s genug, unter anderem von Kanye West, Kendrick Lamar, Pusha T, Common und King Chip. Gerüchte behaupten sogar, dass auch 50 Cent, Jay-Z, A$AP Rocky und J. Cole ein paar Wörtchen mitreden dürfen. Es wäre überragend. Man freut sich und hofft, dass sich das Internet als gute Quelle erweist, wie so oft…

A&E – Clean Bandit

So einen hab ich heute noch. A&E mit Clean Bandit. Das Ganze ist eine Mischung zwischen R&B, Pop und ein wenig elektronischer Musik. Ich find es hat eine gewisse Energie und bringt mein Bein zum Wippen, auch wenn ich die Jamaika-Insel-Trommeln so nicht unterstützen kann. A&E ist ein Duo, kommt aus London und ist bei dem Indie Label “Black Butter” gesignt. Hört’s euch an und macht euch ein eigenes Bild.